Notarkosten

Als Notare berechnen wir unsere Gebühren nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG). Diese berechnen sich nach dem Gegenstandswert – dem wirtschaftlichen Wert der Urkunde. Die Gebührenordnung sorgt dafür, dass die notarielle Dienstleistung erschwinglich bleibt: Wenn es um wenig geht, sind die Notarkosten niedrig, geht es wirtschaftlich um mehr, erhöhen sich auch die Notargebühren. Dies gilt unabhängig von der Schwierigkeit, des Zeitaufwandes oder des Haftungsrisikos.

Wir sind gesetzlich verpflichtet die Gebühren nach dem GNotKG abzurechnen. Wir – und auch kein anderer Notar in Deutschland – hat bei der Anwendung des GNotKG einen Spielraum. Notare werden von der Dienstaufsicht (Revision, in Berlin: Landgericht Berlin) regelmäßig auch auf die ordnungsgemäße Anwendung des Kostengesetzes geprüft. Evtl. festgestellte zu niedrig oder zu hoch erhobene Gebühren müssen ggf. nachberechnet oder zurückerstattet werden.

Die Gebühren entstehen immer dann, wenn Sie eine notarielle Dienstleistung in Anspruch nehmen. Ein Kostenangebot ist nicht erforderlich. Gerne können wir Ihnen vorab die voraussichtlich entstehenden Kosten nennen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es im Vorfeld einer Beurkundung mitunter nicht möglich ist, die Notargebühren auf den Cent genau zu prognostizieren. Denn erst wenn die Urkunde gestaltet ist und die Abwicklung feststeht, können anhand des GNotKG die Gebühren-Tatbestände angewendet werden.

Anwaltsgebühren

In der Regel arbeiten wir nach Zeitaufwand nach einem vereinbarten Stundensatz. Dieser deckt die gesamten Kanzleikosten, einschließlich der Mitarbeiter ab. Leider ist es häufig im Vorfeld einer Beratung nicht möglich, den tatsächlichen Beratungsaufwand abzuschätzen. Dieser hängt von vielen individuellen Faktoren des Falles und nicht zuletzt auch vom Mandanten ab. Daher bieten wir nur selten Pauschalhonorare an.

Gerichtliche Mandate können wir in vielen Fällen nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz abrechnen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dies bei niedrigen Streitwerten häufig nicht möglich ist.

Eine anwaltliche Erstberatung kostet nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz nicht mehr als 190,00 €/netto. Nach diesem können wir zumeist die entstehenden Kosten grob einschätzen und eine Vergütungsvereinbarung treffen.

Ohne gesonderte Vereinbarung rechnen wir stets nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz ab.

rasKosten